Am Sonntag empfingen die Heilbronner Falken die Steelers aus Bietigheim in der Kolbenschmidt-Arena. Im ersten Derby der Saison lieferten die beiden Mannschaften den 3.500 Zuschauern erwartungsgemäß eine energiegeladene Partie, die die Hausherren jedoch fest in der Hand hatten.

Im 1. Drittel legten die Falken einen Traumstart hin. Nach lediglich 67 Sekunden musste Steelersgoalie Cody Brenner bereits das erste Mal hinter sich greifen. Auf Zuspiel von Yannik Valenti und Ian Brady konnte Stefan Della Rovere das 1:0 erzielen. In der 7. Spielminute wurde es bereits etwas hitziger, als René Schoofs und Michael Knaub aneinander gerieten und infolgedessen beide auf der Strafbank Platz nehmen mussten. Kurze Zeit später, in der 9. Spielminute, gelang Frédérik Cabana der Ausgleich zum 1:1. Derek Damon verwandelte 7 Minuten später eine Vorlage von Stefan Della Rovere und sicherte seiner Mannschaft so erneut die Führung. Am Spielstand von 2:1 änderte das Powerplay für die Heilbronner in den letzten beiden Minuten des 1. Drittels allerdings nichts mehr.

Zu Beginn des 2. Drittels ließen beide Teams ihre Powerplays in der 21. und 23. Minute ungenutzt. Erst in der 26. Spielminute nutzte Alex Nikiforuk seine Chance und baute die Führung der Unterländer auf 3:1 aus. Anstatt sich auf ihrer Führung auszuruhen, legten die Hausherren allerdings noch einmal nach. Derek Damon schoss sein zweites Tor an diesem Abend, das 4:1, in der 31. Spielminute. Während Stefan Della Rovere in der 35. Spielminute eine Strafe wegen Stockchecks absaß, erarbeiteten sich seine Teamkollegen eine gute Unterzahlchance, die jedoch vereitelt werden konnte. 40 Sekunden vor Drittelende machten sich die erhitzten Gemüter der Gäste bemerkbar, als Benjamin Zientek eine Auseinandersetzung mit Stefan Della Rovere hatte, die dazu führte, dass beide Spieler das Eis mit einer 2+2+10 Strafe verlassen mussten.

Im letzten Drittel wurde der Spielfluss durch den aufgekommenen Nebel auf der Eisfläche immer wieder kurz unterbrochen. Beide Teams konnten sich einige gute Chancen erarbeiten, ein Tor wollte aber nicht mehr fallen. Besonders in den letzten 4 Minuten setzten die Bietigheimer noch einmal alles auf eine Karte und versuchten ihr Powerplay zu nutzen. Bevor Corey Mapes in der 56. Spielminute seine Strafe absaß, nahmen die Steelers eine Auszeit und Cody Brenner ging nach wenigen Sekunden im Powerplay vom Eis. 10 Sekunden vor Ablauf der Strafzeit wurde erneut eine Strafe gegen die Falken ausgesprochen. Dieses Mal erwischte es Alex Nikiforuk. Während der fast 4minütigen Unterzahl verpassten Tim Miller, Kevin Maginot und Davis Koch knapp das noch immer leere Gästetor und auch die Bietigheimer hatten kein Torglück mehr, sodass das Spiel 4:1 endete.

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