Ohne Marcus Götz, Alex Lambacher, Samuel Soramies und nach wie vor Tim Bernhardt reisten unsere Falken am heutigen Freitag zum letzten Auswärtstest nach Kassel. Wieder mit von der Partie waren indes Pierre Preto, Markus Eberhardt nach seiner Sperre und erstmals seit Januar wieder Richard Gelke. Die erste Chance des Spiels hatten die Falken in der 4. Spielminute. Nach einem langen Pass aus der Abwehr auf Kevin Lavallée war Ex-Falken Goalie Marcel Melichercik eigentlich schon geschlagen, der Puck trudelte jedoch nur richtung Linie und konnte von Mike Little gerade noch geklärt werden. Im direkten Gegenzug scheiterte Adriano Carciola an Mirko Pantkowski. In den nächsten Minuten entwickelte sich ein muntere Spiel ohne nennenswerte Torgelegenheiten. Erst in der 9. Minute prüften die Huskies erneut ihren Ex-Goalie Pantkowski. Dieser sollte in der folgenden Unterzahlsituation – Valentino Klos saß auf der Strafbank – noch mehr Arbeit bekommen. Zunächst konnte er eine Großchance von Tyler Gron, dann eine weitere Chance durch Richard Mueller entschärfen. Zwischen beiden Saves hatte der Pfosten beim Schuss von Alexander Heinrichs für die Falken gerettet. Die nächsten Minuten waren dann von wechselseitigen Strafe geprägt, als nacheinander 4 Spieler in der Kühlbox Platz nehmen mussten. Die besten Chancen in dieser Phase hatten die Falken in Person von Kevin Lavallée der in Unterzahl nur den Pfosten traf und Greg Gibson, der nur durch ein Foul am Abschluss gehindert werden konnte. Nach weiteren Chancen der Falken war gerade die letzte Spielminute angebrochen, als sich Richard Mueller und Matt Neal mit viel Glück durch die Falkenabwehr kombinierten und letzterer das 1:0 für die Schlittenhunde erzielen konnte. Abermals in Überzahl scheiterte Mike Little dann noch buchstäblich in letzter Sekunde an Mirko Pantkowski.

Im zweiten Drittel plätscherte das Spiel zunächst vor sich hin, ohne, dass sich beide Mannschaften nennenswerte Chancen erarbeiten konnten. In der 8. Minute bekamen die Hessen erneut die Gelegenheit in Überzahl zu spielen und nutzten dies prompt aus. Alexander Heinrich bediente von der blauen Linie Matt Neal, der per Direktabnahme das 2:0 erzielte. Daraufhin konnten sich die Huskies erstmals im Heilbronner Drittel festspielen bis Sam Povorozniouk zu Jens Meilleur passte, der aus zentraler Position direkt abzog und den Spielstand auf 3:0 erhöhte. Eine anschließende Überzahlsituation der Falken brachte leider keinen Ertrag. Der Rest des Drittel war dann wieder recht ausgeglichen. Beide Mannschaften erspielten sich Chancen, wobei die beste Möglichkeit Derek Damon verzeichnete. Aber auch er traf nur den Pfosten.

Im letzten Drittel waren dann die Hessen am Drücker. Knapp drei Minuten waren gespielt, da fand ein Querpass im Powerplay erneut Matt Neal, der sein drittes Tor erzielen konnte. Dann wurde es turbulent. Nach einer weiteren Chance für die Huskies erhöhte Sam Povorozniouk auf 5:0 während sich abseits des Geschehens Brad Ross Tyler Gron schnappte und dafür für 2+2+10 Minuten auf der Strafbank Platz nehmen musste. Die zahlreichen Chancen in Überzahl konnten die Hessen dann glücklicherweise nicht nutzen. In der Folgezeit verflachte das Spiel dann zunehmend, bis Kevin Lavallée in der 54. Minute auf Zuspiel von Greg Gibson den 5:1 Ehrentreffer für die Falken erzielen konnte. Um ein Haar hätte auch Roope Ranta noch ein Tor beisteuern können, jedoch zeigte Marcel Melichercik mit einer tollen Parade sein ganzes Können. Damit blieb es beim 5:1 für die Huskies.

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