Im Heimspiel gegen die Wölfe aus Freiburg konnte Falkencoach Alexander Mellitzer auf den genesenen Michael Knaub und Samuel Soramies, der am Vorabend noch für die Adler Mannheim im Einsatz gewesen war, zurückgreifen. Dafür fehlte Louis Brune. Im Tor begann wie auch am letzten Wochenende Matthias Nemec.

Nachdem das Spiel zunächst ohne größere Chancen hin und her wogte, waren es die Gäste aus Freiburg, die in der 5. Minute fast aus dem Nichts durch Nikolas Linsenmeyer das 1:0 erzielten. In der 10. Minute erhöhte erneut der Stürmer mit der Nummer 9 auf 2:0 für die Gäste. Zwei Falkenverteidiger hatten sich gegenseitig behindert und den Weg für den Konter frei gemacht. Die Antwort der Falken ließ dann aber nicht lange auf sich warten. Nachdem zunächst ein Powerplay keinen Ertrag brachte, konnte Freiburgs Torhüter Ben Meisner in der 11. Minute zunächst parieren, war dann aber im zweiten Anlauf gegen Pierre Pretos Schuss machtlos – 1:2. Auch das nächste Überzahlspiel nutzten unsere Falken in der 13. Minute. Alex Nikiforuk erzielte auf Zuspiel von Kevin Maginot den 2:2 Ausgleich.

Im zweiten Drittel konnten dann unsere Falken erstmals in Führung gehen. In der 22. Minute erzielte Pierre Preto das 3:2, als er den Rebound nach einem Schuss von Corey Mapes verwertete. In der Folgezeit waren die Falken dann das spielbestimmende Team und erhöhten in der 28. Minute auf 4:2. In Überzahl passte Ian Brady quer und Yannik Valenti hämmerte den Puck per Direktabnahme in die Maschen. Sechs Minuten später erzielte Jan Pavlu ebenfalls per Direktabnahme das 5:2. Kevin Maginot hatte den Puck mustergültig zurückgelegt.

Im dritten Drittel kontrollierten die Falken dann über weite Strecken die Partie, ohne dass es zunächst zu weiteren großen Chancen kommen sollte. In der 51. Minute wurde es dann kurzzeitig hitzig. Nach einem späten Check geriet Michael Knaub mit Luke Pither und Scott Allen aneinander. Sowohl Knaub als auch Allen mussten mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe in die Kabine. Als dann auch noch Kevin Maginot wegen Stockchecks auf die Strafbank musste, durften die Freiburger in doppelter Überzahl ran und kamen in der 53. Minute durch Cam Spiro auf 3:5 heran. Den Schlusspunkt setzte dann allerdings Kapitän Derek Damon in der 55. Minute in Unterzahl zum 6:3 Endstand.

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