Im Vergleich zum Freitag konnte Falkencoach Alexander Mellitzer wieder auf Stürmer Samuel Soramies zurückgreifen, während Marcus Götz immer noch pausieren musste.

Nur 53 Sekunden waren gespielt, als die Füchse nach einem Falkenfehlpass konterten und Ex-Falke Steven Bär das 1:0 für die Gastgeber erzielen konnten. Auch die nächste Chance der Partie ging an die Gastgeber bevor unsere Falken zum ersten Mal gefährlich vor dem Tor von Olafr Schmidt auftauchten. Das nächste Tor erzielten jedoch dann wieder die Gastgeber. Mychal Monteith stand frei, bekam den Pass und vollendete durch die Beine von Mirko Pantkowski zum 2:0. Lediglich 16 Sekunden waren nach dem Tor gespielt, als die Lausitzer Füchse das 3:0 nachlegten. Fabian Dietz zog ab, Mirko Pantkowski ließ prallen und Jordan George verwandelte den Rebound. Die folgende Auszeit der Falken schien ihren Zweck erfüllt zu haben, da die Falken in der 9. Minute zu ihrer besten Chance kamen. Kevin Lavallée fand mit einem Querpass Brad Ross, dieser schob den Puck zwar an Füchsegoalie Schmidt vorbei, traf jedoch nur den Pfosten. Die nächsten Minuten gehörten dann wieder den Gastgebern, die die Heilbronner Fehler in der Zuordnung gnadenlos ausnutzten. Feodor Boiarchinov konnte in der 17. Minute in Ruhe zu Jeff Hayes passen, der unbedrängt das 4:0 für Weißwasser erzielte. Damit war der Arbeitstag für Mirko Pantkowski beendet, der zugunsten von Leon Frensel das Tor verließ. In den letzten Minuten kamen beide Mannschaften noch zu Chancen, ohne dass allerdings noch ein Treffer fallen sollte. Stattdessen gab es die ersten beiden Strafen des Spiels, sodass unsere Falken mit einer doppelten Überzahl ins zweite Drittel starteten.

Um die Überzahlsituation noch besser zu nutzen, nahm Alexander Mellitzer den Torhüter vom Eis Und ließ die Falken mit 6 Feldspielern spielen. Diese Maßnahme zahlte sich direkt aus. Nur 19 Sekunden waren gespielt als Justin Kirsch den Puck zum 1:4 in die Maschen hämmerte. So schnell die Füchse im ersten Drittel ihre Tore erzielten, taten es die Falken nun zu Beginn des zweiten Drittels. Nur 42 Sekunden später konnte Kapitän Derek Damon, nach wie vor in Überzahl, das 2:4 erzielen. Der Doppelschlag schien unsere Falken beflügelt zu haben. In der 26. Minute zeigte Roope Ranta seine Qualitäten als Vorlagengeber als er mustergültig Derek Damon bediente, der zum 3:4 einschob. Die Falken drängten in der Folgezeit nun auf den Ausgleich, wurden aber in der 28. Minute eiskalt erwischt als ein abgefälschter Schuss den Weg an Leon Frensel vorbei zum 5:3 für die Gastgeber ins Tor fand. Abermals hieß der Torschütze Mychal Monteith. In der 30. Minute musste dann mit Samuel Soramies der erste Falke auf die Strafbank. Diese Chance ließen sich die Füchse nicht entgehen. Leon Frensel konnte den Puck nicht festhalten und Clarke Breitkreuz staubte zum 6:3 ab. Knapp zwei Minuten später hätten unsere Falken den Anschlusstreffer erzielen können. Justin Kirsch fuhr alleine aufs Tor zu und scheiterte an Füchse-Schlussmann Olafr Schmidt. Besser machte es weitere zwei Minuten später Kyle Helms, der in Überzahl einen Querpass von Kevin Lavallée per Direktabnahme abschloss und das 4:6 erzielte. Die Folgenden Minuten waren dann eher zerfahren und von zahlreichen Strafen auf beiden Seiten geprägt. Die beste Chance in dieser Phase hatten die Hausherren in Person von Steve Saviano. In der 40. Minute wurde es noch ein paar Mal brenzlig vor dem Tor von Leon Frensel. 15 Sekunden vor Drittelende sollten die Füchse dann doch noch zuschlagen. Anders Eriksson umkurvte das Tor und fand im Slot den einschussbereiten Jordan George, der zum 7:4 abschloss.

Das letzte Drittel begann ungleich ruhiger als das zweite Drittel wobei die Lausitzer Füchse die besseren Chancen verzeichnen konnten. Zunächst scheiterten sie am Pfosten, in der 48. Minute blieb Leon Frensel Sieger gegen Fabian Dietz. Eine Minute später kamen unsere Falken dann gefährlich ins Angriffsdrittel. Justin Kirsch schoss, Olafr Schmidt konnte den Puck nicht fangen und Tim Bernhardt verwandelte zum 5:7. Fünf Minuten vor Ende der Partie bekamen unsere Falken nochmals die Chance in Überzahl und agierten wie zu Beginn des 2. Drittels wieder mit 6 Feldspieler, diesmal allerdings ohne Erfolg. Auch danach sollte kein Tor mehr fallen. Als dann Leon Frensel erneut zugunsten eines Stürmer das Eis verlassen hatten, machte Clarke Breitkreuz in der 60. Spielminute mit dem Empty Net Treffer zum 8:5 alles klar.

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