Nach wie vor ohne Brad Ross empfingen unsere Falken am heutigen Sonntagnachmittag die Löwen Frankfurt, deren Anhänger mit einem Sonderzug den Weg in die Käthchenstadt angetreten hatten. Anfangs entwickelte sich ein flottes, ausgeglichenes Spiel ohne zwingende Chancen. Auch als nacheinander zunächst Eduard Lewandowski und auf Heilbronner Seite Roope Ranta auf die Strafbank mussten konnten beide Mannschaften weder in Überzahl noch bei vier gegen vier Treffer erzielen. In der neunten Minute durften dann aber die Gäste jubeln. Markus Götz saß auf der Strafbank und der ehemalige Falke Maximilian Faber staubte im Powerplay einen Abpraller zum 1:0 für Frankfurt ab. Die guten Falkenchancen in den nächsten Minuten konnte Löwenschlussmann Ilya Andryukhov entschärfen. Kurz vor Ende des Drittels umkurvte Matthew Pistilli Freund und Feind, fand genau die Lücke zwischen Florian Mnich und dem Pfosten und vollendete zum 2:0 Pausenstand aus Sicht der Gäste.

Im zweiten Drittel spielten die Gäste noch druckvoller und erhöhten in der 28. Minute durch Lukas Koziol bei angezeigter Strafe auf 3:0. Wenige Sekunden später durften dann unsere Falken im Powerplay ran und schafften den 1:3 Anschlusstreffer. Derek Damon hatte quer gelegt und Roope Ranta per Direktabnahme verwandelt. Leider waren im direkten Gegenzug gleich wieder die Löwen am Zug. David Skokan fälschte einen Schuss zu seinem ersten Tor für die Frankfurter ab – 1:4 aus Sicht der Falken. In der 34. Minute erhöhten die Gäste gar auf 5:1. Es ging schnell nach vorne, Brett Breitkreutz legte quer und Matt Pistilli verwandelte. In derselben Spielminute verkürzte dann Patrick Kurz auf Zuspiel von Jimmy Sharrow auf 2:5.

Im letzten Drittel kontrollierten die Frankfurter weitestgehend das Geschehen, das Tor machten jedoch die Falken. In der 36. Minute traf Justin Kirsch im Powerplay. Knapp zwei Minuten vor Ende nahmen die Falken noch den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, leider ohne Erfolg. Nur neun Sekunden brauchen die Gäste um durch Adam Mitchell per Empty-Net-Treffer den 6:3 Endstand zu erzielen.

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