Auch gegen den auswärts bisher punktlosen EHC Freiburg verloren die Unterländer mit 2:5, bleiben damit weiterhin ohne „Dreier“ und übernehmen von den Tölzer Löwen wieder die „Rote Laterne“. Freiburg zog mit vier Toren im Mitteldrittel davon und hatte keine Mühe, die deutliche Führung über die Zeit zu bringen.

Im ersten Drittel setzten sich zwei der Probleme der Falken aus den letzten Spielen nahtlos fort: die Chancenverwertung und die schwachen Special Teams. Freiburg nahm früh Strafzeiten, das Powerplay der Unterländer sah auch ganz gefällig aus, war aber letztlich nicht effektiv. MacKay hatte in der 5. Minute Pech, als er nur die Latte traf, ansonsten waren die Falken nicht zwingend genug. Freiburg hielt sich in der Offensive lange zurück, bis die Badener in der 11. Minute erstmals richtig Druck aufbauen konnten und in der 16. Minute im ersten Überzahlspiel prompt erfolgreich waren. Die Paradereihe der Gäste durfte sich die Scheibe unbedrängt zuspielen, bis schließlich Ex-Falke Chris Billich den Puck zur Führung über die Linie drückte.

Im Mitteldrittel tat sich zunächst nicht allzu viel, bis dann die Tore doch noch fallen sollten – überwiegend jedoch für die Gäste. Den Auftakt machte Cihak in der 27. Minute, der die Scheibe im Slot zum 0:2 abfälschte. Es folgte das nächste Überzahlspiel der Badener und damit das 0:3, Woidtke war per Schlagschuss erfolgreich (29.). Damit endete auch der Arbeitstag von Falken-Keeper Andrew Hare, der durch Leon Frensel ersetzt wurde. Bei Heilbronn lief dagegen nicht viel zusammen, bis in der 33. Minute Kirsch auf 1:3 verkürzen konnte. Die Wölfe zeigten sich aber auch in der Folgezeit eiskalt im Powerplay – Billich war in der 37. Minute erneut erfolgreich. Drei Überzahlspiele – drei Tore. Heilbronn konnte immerhin in der 39. Minute sein viertes Powerplay zum ersten Tor verwerten, Heywood ließ mit seinem Schlagschuss Hanuljak keine Chance. Doch vom Bully weg liefen die Falken in einen Konter, Duda auf Airich, 2:5, ganze neun Sekunden nach dem 2:4 war die mögliche Aufholjagd schon wieder gestoppt.

Eine Aufholjagd blieb dann auch im Schlussabschnitt aus. Weitere Überzahlspiele konnte man von Heilbronner Seite nicht nutzen, immerhin durfte Leon Frensel ein persönliches Erfolgserlebnis feiern, als er in der 51. Minute einen Penalty von Airich entschärfte. Billich traf in Überzahl noch die Latte, ein weiterer Treffer sollte aber weder auf der einen, noch auf der anderen Seite noch fallen.

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