Mit nach wie vor nur drei Angriffsreihen traten unsere Falken am Sonntagabend bei den Wölfen in Freiburg an. Die ersten Chancen in einem munteren ersten Drittel gingen an die Gastgeber, die in der dritten Minute gleich im Powerplay ran durften. Jan Pavlu hatte wegen Haltens auf der Strafbank Platz genommen. Auch in den Folgeminuten blieb Freiburg die tonangebende Mannschaft, scheiterte jedoch immer wieder am hervorragend aufgelegten Mirko Pantkowski. Unsere Falken kamen zwar zu einigen Entlastungsangriffen, ohne jedoch allzu gefährlich werden zu können. Eine weitere Unterzahl überstand man dann aber wieder mit vereinten Kräften. In der 16. Minute ging es dann allerdings schnell nach vorne. Roope Ranta schickte Derek Damon auf die Reise, der legte den Puck nach hinten und Greg Gibson schloss zum 1:0 für unsere Mannschaft ab. Ein weiteres Powerplay am Ende des Drittels konnten die Freiburger ebensowenig nutzen wie unsere Falken am Ende des ersten und Anfang des zweiten Drittels.

Dies änderte sich dann zu Beginn des zweiten Spielabschnitts. In der 25. Minute musste Patrick Kurz auf die Strafbank. Diesmal brauchten die Breisgauer nur wenige Sekunden bis sie in Person von Nikolas Linsenmeier zum Ausgleich kamen. Dann sollte es Schlag auf Schlag gehen. Nur 47 Sekunden nach dem Ausgleich schoss erneut Greg Gibson unsere Falken mit 2:1 in Führung. Den platzierten Schuss ins lange Eck konnte Matthias Nemec nicht parieren. Die Freiburger ließen sich jedoch noch weniger Zeit und erzielten nur 8 Sekunden nach der Heilbronner Führung erneut den Ausgleich. Das 2:2 war zugleich das erste DEL2-Tor des Tschechen Jakub Mikyska. Munter ging es weiter, allerdings mit einer Riesenparade von Freiburgs Schlussmann Matthias Nemec, der einen Schuss von Roope Ranta gerade noch mit den Kufen aus der Luft abwehren konnte. In der 30. Minute gingen dann die Hausherren zum ersten Mal in Führung, als die Falken nicht konsequent genug nachsetzten und Sergej Stas einen Abpraller zum 3:2 im Tor versenken konnte. Nun sollte es immerhin knapp drei Minuten bis zum nächsten Tor dauern. Das Spiel wogte zunächst munter hin und her bis Brad Ross in der 33. Minute die Wölfeabwehr austanzte, Matthias Nemec aussteigen ließ und zum 3:3 einschob. Nur 45 Sekunden später legte Kapitän Derek Damon gar das 4:3 für die Falken nach. Kurz vor Drittelende hatten dann jedoch noch die Freiburger eine gute Chance in Unterzahl, konnten diese aber nicht nutzen.

Das letzte Drittel startete dann ungleich ruhiger, jedoch nicht unansehnlicher. In einem munteren Spiel hatten beide Mannschaften Chancen, die beste ging auf das Konto der Hausherren, die in der 51. Minute den Pfosten trafen. In der 57. Minute dann eroberte Roope Ranta den Puck an der gegnerischen blauen Linie und passte mit seinem vierten Assist an diesem Abend zum in der Mitte durchlaufenden Derek Damon, der zum 5:3 traf. Zwei Minuten vor Ende nahmen die Freiburger dann im Powerplay zusätzlich noch den Torhüter vom Eis, was sich auszahlte. Jakub Mikyska erzielte seinen zweiten Treffer zum 4:5 aus Sicht der Hausherren. 18 Sekunden vor dem Ende konnten jedoch unsere Falken auch Kapital aus der Situation schlagen, als Greg Gibson aus dem eigenen Verteidigungsdrittel mit dem 6:4 Empty Net Treffer seinen Hattrick perfekt machte.

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