Zum Saisonstart bei den Wölfen Freiburg konnte Coach Michel Zeiter im Gegensatz zu den letzten Vorbereitungsspielen wieder auf einen fast vollständigen Kader zurückgreifen. Lediglich Davis Koch, Florian Elias und Arno Tiefensee waren nicht mit von der Partie.

Gleich die erste Chance nach wenigen Sekunden ging an unsere Mannschaft bevor die Falken nach 42 Sekunden erstmals jubelten, leider jedoch umsonst. Nach Videobeweis wurde der Treffer wegen hohen Stocks nicht anerkannt. Die nächste gute Chance ging dann an die Gastgeber. Insgesamt hatten unsere Falken aber zunächst mehr vom Spiel, auch wenn sie ein Powerplay nicht nutzen konnten. Die größte Chance hatten allerdings die Wölfe, als Christoph Kiefersauer alleine auf den bestens aufgelegten Matthias Nemec im Falkentor zu lief, aber den Puck nicht richtig traf.

Im zweiten Drittel bot sich dann zunächst ein ähnliches Bild. Ein flottes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, bevor sich dann ab der 37. Minute die Ereignisse überschlugen und 4 Tore innerhalb von 116 Sekunden fielen. Zunächst brachten Alexander Brückmann und Jake Ustorf die Freiburger mit einem Doppelschlag innerhalb von 39 Sekunden mit 2:0 in Führung, eher Stefan Della Rovere 61 Sekunden später im Powerplay den 1:2 Anschluss erzielte, als er einen Schuss von Dylan Wruck abfälschen konnte. Ganze 16 Sekunden später brachte Gregory Saakyan die Wölfe dann mit 3:1 in Führung, bevor es in die zweite Pause ging.

Das letzte Drittel startete mit einer Riesenchance für die Freiburger, bevor die Falken wieder in Überzahl ran durften, allerdings ohne Erfolg. In der 45. Minute war das Spiel dann für Michael Knaub beendet, als er nach einem Bandencheck an Christoph Kiefersauer mit einer 5 plus Spieldauerstrafe in die Kabine musste. Kiefersauer war blutend vom Eis gegangen. 38 Sekunden vor Ablauf der Strafe erzielte Alexander Brückmann mit seinem zweiten Tor das 4:1 für die Breisgauer. Michel Zeiter nahm eine Auszeit und bereits 4 Minuten vor Ende Matthias Nemec vom Eis, was umgehend Wirkung zeigte. Neuzugang Matt Neal erzielte das 2:4. Der Videobeweis hatte diesmal das Tor bestätigt. Nach dem Puckgewinn ging Matthias Nemec erneut vom Eis. Nach einem Fehler im Angriffsdrittel der Falken konnte Freiburg dann den Puck erobern und durch Scott Allens Empty-Net Treffer den 5:2 Endstand erzielen.

Foto: DEL2/Achim Keller

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