Nach dem Sieg nach Verlängerung am Freitagabend traten unsere Falken am Sonntag bei den Löwen in Frankfurt an. Bereits nach 34 Sekunden musste unser Team in Unterzahl ran, da Markus Eberhardt auf der Strafbank Platz nehmen musste. Wenig später folgte ihm aber sein Frankfurter Pendant Maximilian Faber. Insgesamt sollten bis Ende des Drittels 22 Strafminuten auf beiden Seiten zusammenkommen. Nach jeweils einer guten Chance der Löwen und der Falken mussten in der 4. Minute Roope Ranta und Brock Maschmeyer in die Kühlbox, letzterer sogar mit 2+2 Minuten. Auf Frankfurter Seite saß Mathieu Tousignant draußen, was eine doppelte Überzahlsituation für die Löwen bedeutete. Nur 8 Sekunden waren gespielt als Tim Schüle einen Handgelenkschuss an Falkengoalie Mirko Pantkowski, dem im Slot die Sicht versperrt war, vorbei ins Tor schlenzen konnte. Knapp eineinhalb Minuten später legte Frankfurt immer noch in Überzahl nach und zog durch Leon Hüttls erstes Profitor mit 2:0 davon. Fast eine exakte Kopie des ersten Treffers. Keineswegs geschockt vom Doppelpack der Frankfurter waren die Falken in der Folge die spielbestimmende Mannschaft ohne jedoch Profit daraus ziehen zu können. Einen Pfostenschuss der Falken beantworteten die Löwen mit einer guten Konterchance und kurz darauf mit einem Alleingang von Tousignant, der allerdings ebenfalls an Pantkowski scheiterte. Eine weitere sehr gute Chance durch Kevin Lavallée, der im Slot zum Schuss kam blieb ungenutzt, sodass es beim 2:0 Pausenstand blieb.

Auch das zweite Drittel war durch zahlreiche Strafen geprägt. Zunächst plätscherte das Spiel einige Minuten hin und her bis die Falken nach überstandenem Unterzahlspiel in Überzahl ran durften. Kaum war die Aufstellung gefunden, da fand Brock Maschmeyer mit seinem Querpass Falkentopscorer Roope Ranta, der per Direktabnahme den Anschlusstreffer erzielte. Die Freude währte allerdings nur knapp eine Minute. Lukas Koziol traf vor dem Falkentor den Schlittschuh von Samuel Soramies, der den Puck unhaltbar zum 3:1 für die Frankfurter ins Tor lenkte. In der Folge wurde das Spiel wieder ausgeglichener und beide Mannschaften konnten sich gute Chancen erspielen. Treffen sollten aber abermals die Hessen. 33 Sekunden vor Ende des Drittels erhöhte der ehemalige DEL- und KHL Spieler Eduard Lewandowski auf 4:1.

Das letzte Drittel begann recht ereignisarm bis auf beiden Seiten kurz hintereinander jeweils ein Spieler auf die Strafbank geschickt wurde. Wenige Sekunden waren 4 gegen 4 gespielt, als Matt Pistilli einen Alleingang zum 5:1 für die Löwen abschloss. Aber auch von diesem Rückstand ließen sich unsere Falken nicht schocken. In der 51. Minute scheiterten noch Ranta und Gibson mit ihrem Konter an Felix Bick, bevor eine Minute später Kevin Lavallée dem Frankfurter Goalie mit einem platzierten Schuss keine Chance ließ und auf 2:5 verkürzte. Nur 13 Sekunden später legte Roope Ranta mit einem sehenswerten Alleingang das 3:5 für die Falken nach. Die Schlussphase hatten die Gastgeber dann allerdings wieder im Griff, sodass die Falken auf trotz sechstem Feldspieler kein Tor mehr erzielen konnten.

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