Heilbronner Falken

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Cabana mal wieder der Matchwinner 

Am Dienstagabend sahen 1.523 Zuschauer im Heilbronner Eisstadion ein spannendes Spiel zwischen den HEC Falken und den Passau Black Hawks, die im ersten Drittel mit 2:0 in Führung gingen. Doch die Gastgeber bewiesen Moral, gingen mit drei Toren im Mitteldrittel in Führung und gewannen am Ende verdient mit 4:2.

Bei den Unterländern fehlten weiterhin die verletzten Sebastian Hon und Leon Bauhof, bei Paul Fabian droht ja sogar das vorzeitige Saisonaus. Von den Bietigheimer Förderlizenzspielern waren Dominik Klein, Luca Franzese und Max Ziergiebel dabei, auch Malte Krenzlin und Erik Nemec standen nach verbüßter Sperre wieder im Line-up. Trotz der verbesserten Personalsituation kamen die Falken im ersten Drittel nicht richtig in Schwung. Schon nach 80 Sekunden war Passau durch einen Pfostenkracher von D’Acunto dem 0:1 nahe. Die Niederbayern konnten in der Folge zwar ein Powerplay nicht nutzen, hatten in der 9. Minute aber viel freien Raum vor dem Falken-Tor, so dass Stern einen Querpass unbedrängt zur Führung verwerten konnte. Gerade als die Heilbronner Offensive etwas besser ins Spiel zu kommen schien, folgte die nächste kalte Dusche. Die Black Hawks konnten an der eigenen blauen Linie einen Schuss blocken und leiteten so einen Konter ein, Blais lief allein auf und davon und ließ Mnich im Falken-Tor keine Chance, 0:2 nach 13 Minuten. Danach hatten die Gastgeber ein paar gute Wechsel und beschäftigten Marco Eisenhut im Tor der Gäste, doch der Anschlusstreffer sollte bis zur ersten Pause nicht gelingen.

Was auch immer Trainer Jason O’Leary in der Kabine gesagt hat, es waren die richtigen Worte. Es dauerte gerade einmal neun Sekunden bis zum 1:2, Ziergiebel konnte mit einem satten Schuss Eisenhut im kurzen Eck überwinden. Nun blieben die Unterländer am Drücker und zogen geduldig ihr erstes Überzahlspiel auf. Die Scheibe lief über mehrere Stationen zu Spurgeon, der Cabana im Slot bediente, der wiederum in der 24. Minute zum 2:2-Ausgleich traf. Heilbronn war nun klar das bessere Team und legte nach 30 Minuten nach. Diesmal prüfte Schutz Eisenhut, wieder war Cabana zur Stelle, schnappte sich den Rebound, umkurvte den Goalie und netzte zum 3:2 ein. Leider konnten die Gastgeber danach den Druck nicht aufrechterhalten. Im zweiten Powerplay lief wenig zusammen, Passau hatte bei einem Konter von Hobbs eine gute Möglichkeit zum Shorthander und machte danach bei einem eigenen Überzahlspiel ordentlich Druck, zeigte aber nicht mehr die Effizienz wie im ersten Durchgang.

So ging es mit der knappen Führung der Unterländer in ein umkämpftes letztes Drittel, in dem es den Falken nicht gelang, den Sack frühzeitig zuzumachen. Freddy Cabana hätte bei einer schönen Einzelaktion und auch bei einem Break in Unterzahl seinen Hattrick perfekt machen können, scheiterte aber jeweils an Eisenhut. Auch Schutz hätte drei Minuten vor Schluss bei einem Alleingang alles klar machen können, verzog aber knapp. Passau versuchte in der Schlussphase noch einmal alles und nahm den Keeper vom Eis, doch Heilbronn ließ keine klaren Möglichkeiten mehr zu. Schließlich sorgte Pavlu mit einem Schuss aus dem eigenen Drittel ins leere Gästetor für die Entscheidung und traf 24 Sekunden vor dem Ende zum 4:2.