Im letzten Derby der Hauptrunde kamen die Heilbronner anfangs noch etwas schleppend ins Spiel. Während die Bietigheimer gleich mehrere gute Torchancen  in den ersten Spielminuten kreierten, dabei aber an Mirko Pantkowski scheiterten oder am Tor vorbeizogen, zeigten sich die Falken eher zurückhaltend. Das änderte sich jedoch in der 10. Spielminute, als Roope Ranta einen Querpass von Kevin Lavallée verwerten und seine Mannschaft in Führung bringen konnte. Das ließen die Steelers allerdings nicht lange auf sich sitzen und nutzten in der 14. Spielminute ihr zweites Powerplay in Folge für den Ausgleichstreffer. Lediglich eine Minute später musste Sinisa Martinovic noch einmal hinter sich greifen, nachdem er den Puck zunächst selbst gefährlich nahe an die Torlinie bugsierte und Benjamin Hüfner ihn dann schließlich über die Torlinie schob. Zugesprochen wurde das Tor Samuel Soramies. Mit einem Spielstand von 2:1 aus Heilbronner Sicht verabschiedeten sich die beiden Teams schließlich in die erste Drittelpause.

Im zweiten Drittel, das insgesamt nicht ganz so viel Biss hatte wie das erste, entwickelte sich ein munteres Hin und Her mit einigen Torchancen auf beiden Seiten, die jedoch jeweils nur in einem Fall zum Erfolg führten. Auf Seiten der Bietigheimer war dies in der 28. Spielminute, als Yannik Wenzel ein Abpraller direkt auf den Schläger fiel und er durch seinen Schuss den erneuten Ausgleich erzielen konnte. Doch auch dieses Mal ließ die Heilbronner Antwort nicht lange auf sich warten. Zwei Minuten nach dem Ausgleichstreffer fasste sich Greg Gibson ein Herz und tankte sich durch die in diesem Moment recht passiv wirkende Abwehr der Steelers hindurch, um das dritte Tor für die Falken zu erzielen. In der zweiten Hälfte des Mitteldrittels hatten dann beide Mannschaften kein Torglück mehr, sodass es beim Spielstand von 3:2 aus Heilbronner Sicht blieb.

Im dritten Drittel hatten die Falken zwar phasenweise optisch mehr vom Spiel, allerdings waren es schließlich die Steelers, die in der 51. Spielminute ein weiteres Tor auf ihrem Konto verbuchen und somit erneut ausgleichen konnten, dieses Mal zum 3:3. Leider konnten die Unterländer ihr Powerplay in der letzten Minute der regulären Spielzeit, sowie in der ersten Minute der Overtime nicht für sich nutzen und kassierten in der Mitte der Verlängerung selbst noch eine Strafe, sodass Matt McKnight das Spiel im Powerplay für die Bietigheimer entscheiden konnte.

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