Die Heilbronner Falken empfingen am Freitag um 19:30 Uhr die Stuttgart Rebels im Eisstadion am Europaplatz.
Im Tor startete Franz Jokinen, der den Vorzug zwischen den Pfosten erhielt.
Verzichten musste Cheftrainer Niko Eronen auf Jeroen Plauschin, Leon Fern, Niklas Jentsch, Sebastian Hon sowie auf den langzeitverletzten Nolan Ritchie.
Die Heilbronner Falken erwischten einen denkbar schlechten Start in die Partie. Stuttgart präsentierte sich von Beginn an hochkonzentriert und eiskalt vor dem Tor. Mit dem ersten Angriff brachte Jack Bloem die Rebels in Führung, nur wenige Minuten später erhöhte Nico Geidl auf 0:2 und bestrafte die Falken für eine unsortierte Anfangsphase.
Zwar gelang Heilbronn durch Thore Weyrauch der zwischenzeitliche Anschlusstreffer, der kurzzeitig Hoffnung aufkeimen ließ, doch Stuttgart antwortete prompt. Florian Renner stellte den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her und unterstrich die Effizienz der Gäste. Während die Falken bemüht waren, aus ihren Chancen Kapital zu schlagen, nutzten die Rebels nahezu jede sich bietende Gelegenheit.
Ein erfolgloses Powerplay kurz vor Drittelende passte ins Bild einer schwierigen Anfangsphase. Mit einem 1:3-Rückstand ging es für die Falken nach dem ersten Drittel in die Kabine.
Auch im zweiten Drittel fanden die Unterländer keinen Zugriff auf die Partie. Stuttgart blieb abgeklärt und münzte seine Chancen weiterhin konsequent in Tore um. Früh im Abschnitt erhöhte Florian Renner auf 1:4 und verschaffte den Rebels so zusätzliche Sicherheit.
Heilbronn bemühte sich um mehr Struktur, kam phasenweise besser in die Zweikämpfe, blieb offensiv jedoch zu harmlos. Stuttgart nutzte die sich bietenden Räume gnadenlos aus: Nico Geidl stellte wenig später auf 1:5, ehe Jack Bloem mit seinem zweiten Treffer des Abends das 1:6 nachlegte.
Auch Strafzeiten gegen die Rebels brachten keine Falkentore mehr im Mitteldrittel, da die Gastgeber ihre Chancen in Überzahl nicht nutzen konnten.
Das dritte Drittel wurde von längeren Unterbrechungen und Protesten auf den Rängen begleitet. Der Spielfluss kam dadurch nahezu vollständig zum Erliegen, beide Teams verzichteten weitgehend auf Offensivaktionen und beschränkten sich darauf, den Puck kontrolliert laufen zu lassen.
Dennoch fielen zwei Treffer – beide durch die Torhüter. Zunächst erzielte Nick Vieregge das 1:7 für Stuttgart, kurz darauf traf Franz Jokinen per Goalie-Tor zum 2:7-Endstand. Sportlich spielte das Geschehen im letzten Abschnitt nur noch eine untergeordnete Rolle.