Die Heilbronner Falken mussten auch im zweiten Heimspiel gegen den EC Peiting eine Niederlage hinnehmen. Vor 1.428 Zuschauern lief bei den Unterländern nicht allzu viel zusammen, trotzdem ging man in der 40. Minute in Führung. Doch die Gäste, die schon die letzten vier Spiele allesamt gewonnen hatten, bogen die Partie im Schlussabschnitt um und gewannen am Ende durchaus verdient mit 3:1.
Bei den Falken war Luis Ludin wieder dabei, während die Verletzten Ritchie, Weyrauch, Schiller und Krenzlin weiterhin fehlten. Im letzten Heimspiel gegen Peiting hatten die Gäste schon nach einer Minute mit 2:0 geführt, und auch an diesem Abend hatten die Oberbayern in der Anfangsphase die besseren Möglichkeiten durch MacKinnon und Briere, konnten diese und auch ein erstes Überzahlspiel aber nicht nutzen. Danach konnten die Unterländer in der Offensive mehr Akzente setzen, stellten sich aber in einem doppelten Powerplay nicht allzu geschickt an, so dass 79 Sekunden mit fünf gegen drei ohne Torerfolg verstrichen. Auf der Gegenseite hatte man Glück, als bei angezeigter Strafe Heger die Scheibe aus wenigen Zentimetern nicht im Tor unterbringen konnte, das anschließende Unterzahlspiel überstand man ebenfalls unbeschadet. Die beste Möglichkeit zur Führung vergab Fern 50 Sekunden vor der Pause, als er die Scheibe frei stehend an Magg nicht vorbei brachte.
Auch im Mitteldrittel hielten beide Keeper lange Zeit ihren Kasten sauber. Es wurde viel Eishockey gearbeitet, spielerische Highlights blieben auf beiden Seiten eher Mangelware. In der Defensive standen beide Teams recht gut, die beste Peitinger Chance vergab Heger bei einem Konter in der 22. Minute, Jokinen war zur Stelle und verhinderte den Rückstand. Auf der Gegenseite scheiterte Anderson im Powerplay an Magg (29.). Als vieles schon für ein weiteres torloses Drittel sprach, leistete sich Peitings Verteidiger Weyrich einen Stockcheck abseits des Spielgeschehens. Im anschließenden Powerplay konnten die Unterländer der Abwehrreihen der Oberbayern endlich knacken, Mapes kam in zentraler Position zum Schuss und sorgte 23 Sekunden vor der Pause für die 1:0-Führung der Falken.
Diese mussten in Unterzahl in den Schlussabschnitt starten und überstanden diese Situation noch ohne Gegentreffer. Peiting blieb aber am Drücker und hatte bei einem Schuss von Briere ans Lattenkreuz noch Pech (45.). Bei den Gastgebern lief dagegen nicht mehr viel zusammen, ausgerechnet bei eigener Überzahl lief man in einen Konter, der die Niederlage einleitete. Peitings Topscorer MacKinnon ging über die linke Seite auf und davon und konnte Jokinen in der 52. Minute erstmals bezwingen. Die Falken konnten in der Folge den Schalter nicht mehr umlegen und gerieten fünf Minuten vor dem Ende in Rückstand, als wieder MacKinnon goldrichtig stand und keine Mühe hatte, auf Vorlage von Briere die Scheibe über die Linie zu drücken. Eine Minute vor Schluss machte Heger mit einem Empty Net Goal alles klar.