Im Nachholspiel gegen den EC Bad Nauheim konnten die Heilbronner Falken ihre beeindruckende Siegesserie auf sechs Spiele ausbauen, damit nach Punkten mit den Ravensburg Towerstars gleichziehen und dank des besseren Torverhältnisses auf Platz acht klettern. Die Falken gewannen mit einer konzentrierten und disziplinierten Leistung mit 3:1 gegen die Hessen, Neal, Della Rovere und Wruck waren die Torschützen.

In der Anfangsphase wurde Mnich im Falken-Tor gleich einmal so richtig warmgeschossen, denn die Kurstädter begannen druckvoll, konnten aber ein frühes Powerplay nicht nutzen. Die Unterländer, bei denen Philipp Preto nach Verletzungspause wieder in der Verteidigung dabei war, fanden danach allmählich besser ins Spiel und stellten in der 8. Minute einmal mehr ihre Klasse in Überzahl unter Beweis. Neal stocherte die Scheibe zum 1:0 über die Linie. Danach war es eine ausgeglichene Partie auf gutem Niveau, in der beide Teams ihre Drangphasen hatten. Mal waren die Gäste dem Ausgleich nahe, mal hatten die Falken Pech, als Maginot in der 13. Minute den Pfosten traf.

Auch im Mitteldrittel schlugen die Falken gleich im ersten Überzahlspiel wieder zu: Bick im Tor des ECN konnte die Scheibe nicht festhalten, Della Rovere war zur Stelle und beförderte den Puck aus der Luft zum 2:0 ins Netz (25.). Die Hessen fanden aber die richtige Antwort, zwei Minuten später kam Ketter frei zum Schuss und konnte verkürzen. Danach weitgehend das gleiche Bild wie in Durchgang eins – beide Abwehrreihen hatten das Geschehen recht gut im Griff, klare Möglichkeiten blieben zunächst noch Mangelware. Heilbronn fehlte bei fünf gegen fünf die Durchschlagskraft – da brauchte es eine tolle Einzelaktion des Topscorers für das 3:1. Nach 35 Minuten tanzte Dylan Wruck mit dem Puck am Schläger einmal quer durchs gegnerische Drittel und wieder zurück, schüttelte alle Gegenspieler ab und ließ auch noch Bick aussteigen. Weniger individuelle Klasse im Abschluss zeigten anschließend Della Rovere und Nicholls, die bei Alleingängen hätten nachlegen können, aber freistehend vergaben.

Bad Nauheim kam zunächst mit viel Schwung aus der Kabine ins letzte Drittel, doch die besseren Chancen hatten in der Folge die Unterländer. Pech hatte insbesondere Kirsch, der in der 47. Minute erst an Sekesi scheiterte, der für seinen schon geschlagenen Keeper auf der Linie rettete, und dann den Pfosten traf. Danach bemühten sich die Gäste, das Spiel noch einmal zu drehen, doch Heilbronn stand gut, ließ nicht allzu viel zu und konnte sich immer wieder befreien. 75 Sekunden vor Schluss nahm Gästecoach Lange den Keeper vom Eis, doch die Schlussoffensive war nicht mehr von Erfolg gekrönt.

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