Am heutigen Dienstagabend bestritten die Heilbronner Falken in der heimischen Kolbenschmidt-Arena ihr Nachholspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau. Von den bisherigen Aufeinandertreffen konnten die Eispiraten zwei für sich entscheiden, einmal gingen die Falken als Sieger vom Eis.

Die erste Möglichkeit für die Gäste hatte Luca Gläser in der dritten Spielminute mit der Rückhand. In den folgenden Minuten spielte sich die Partie weitestgehend im Drittel der Eispiraten ab. Die Falken suchten zwar mehrfach den Abschluss, doch Michael Bitzer hatte keine Probleme, diese Versuche allesamt zu entschärfen. Nachdem die Gäste Mitte des Drittels eine Überzahlsituation ungenutzt gelassen hatten, entschärfte Ian Brady eine 3-auf-1 Situation gekonnt. Auf Seiten der Falken scheiterten Dylan Wruck und Yannik Valenti, ehe in der 19. Spielminute der erste Treffer fiel. Nach starker Vorarbeit von Yannik Valenti und Derek Damon nutzte Stefan Della Rovere einen Nachschuss zur 1:0 Führung. Es folgte noch eine schöne Einzelaktion von Brock Maschmeyer, in diesem Fall konnte der Nachschuss jedoch nicht verwertet werden.

Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts waren die Falken die spielbestimmende Mannschaft, wobei die Eispiraten gefährliche Chancen weitestgehend unterbinden konnten. Kam es zum Abschluss, wie beispielsweise in der 23. Minute durch Kevin Maginot und Brock Maschmeyer, war Michael Bitzer zur Stelle. Der Ausgleich zum 1:1 fiel etwas überraschend in der 25. Minute, als Ty Wishart von links abzog und der Puck zwischen Pfosten und Schoner über die Linie rutschte. Knapp eineinhalb Minuten später gingen die Gäste dann bei eigener Unterzahl sogar in Führung. Dominic Walsh nutzte einen Fehler der Falken eiskalt aus und verwandelte seinen Alleingang zum 1:2. Durch die beiden Treffer gewannen die Eispiraten an Aufwind und kamen immer wieder gefährlich vor das Tor von Matthias Nemec. Bei den Falken hatte Stefan Della Rovere in der 35. Minute den Ausgleich auf dem Schläger, verzog jedoch knapp.

In den ersten Minuten des dritten Drittels waren die Eispiraten oftmals einen Schritt schneller unterwegs, trotzdem konnten sich die Falken mehrfach im Angriffsdrittel festsetzen, lediglich ein weiterer Treffer wollte nicht gelingen. Auf der anderen Seite rettete Matthias Nemec in letzter Sekunde gegen Philipp Halbauer und parierte anschließend gegen André Schietzold. In der 51. Minute durften die Falken dann doch jubeln. Bereits nach 16 Sekunden Powerplay erzielte Yannik Valenti das 2:2. Der Treffer verschaffte den Falken neuen Schwung und den Eispiraten fiel es daraufhin zunehmend schwer, sich in das Angriffsdrittel vorzuarbeiten. Trotzdem währte die Freude über den Ausgleich nicht lange. Nachdem die Falken immer wieder an Michael Bitzer oder der Eispiraten-Abwehr gescheitert waren, punkteten in der 56. Minute stattdessen die Gäste. Luca Gläser brachte sein Team wieder in Führung, ehe Patrick Pohl knapp zwei Minuten später nach einem Alleingang auf 2:4 erhöhte und die Partie zugunsten seines Teams entschied.

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