Lange war es eine enge und spannende Partie zwischen den Heilbronner Falken und den Wölfen Freiburg, doch am Ende mussten sich die Gastgeber mit 4:7 geschlagen geben. 3:3 hatte es nach 40 Minuten geheißen, bevor Freiburg mit zwei Überzahltoren im letzten Drittel mit 5:3 in Führung ging und schließlich mit zwei Empty Net Goals alles klar machte.

Bei den Falken fehlten Brady, Koch und Nemec verletzungsbedingt, während die Förderlizenzspieler Elias, Wirth und Brune derzeit bei den Adlern Mannheim weilen. Im Tor stand wieder Arno Tiefensee, der im ersten Drittel gleich mehrfach gefordert wurde. Es war eine muntere Partie, in der es rauf und runter ging und beide Teams offensiv agierten – folgerichtig fielen früh zwei Tore. Zunächst brachte Kirsch Heilbronn in der 3. Minute in Führung, Meisner im Wölfe-Tor war noch dran, konnte die frühe Führung der Gastgeber aber nicht verhindern. Doch die Südbadener fanden schnell die richtige Antwort, Linsenmaier war zur Stelle und konnte nicht einmal eine Minute später ausgleichen. Danach war es ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich beide Teams ihre Möglichkeiten herausspielen konnten. Die beste auf Freiburger Seite vergab Hult nach einem tollen Spielzug in Überzahl, wenig später zeigte sich Heilbronn im Powerplay effektiver. Yannik Valenti bewies einmal mehr seine Schussqualitäten, zog aus dem Stand trocken ab und traf zum 2:1 (15.). Doch die Gäste hatten wiederum recht schnell die richtige Antwort parat, ein abgefälschter Schlagschuss von Kaisler brachte den Ausgleich (18.). In der Schlussphase des Drittels hatten die Unterländer noch einige gute Schussmöglichkeiten, konnten Meisner aber nicht ein drittes Mal überwinden.

Das Mitteldrittel war dann eher vom Kampf geprägt, spielerische Akzente konnten auf beiden Seiten kaum noch gesetzt werden. Dementsprechend taten sich beide Mannschaften nun auch schwerer, klare Chancen herauszuspielen. Einmal gelang es den Wölfen, sich längere Zeit im Drittel der Falken festzusetzen und einige gefährliche Schüsse abzufeuern. Heilbronn konnte sich nicht befreien, Allen kam unbedrängt zum Schuss und brachte Freiburg erstmals in Führung. Danach waren die Gastgeber sichtlich bemüht, schnell zum Ausgleich zu kommen, doch lange fehlte die Durchschlagskraft – bis sieben Sekunden vor dem Ende des Drittels. Nach Vorlage von Maschmeyer setzte Wruck die Scheibe mit einem eleganten Backhander zum 3:3 in die Maschen.

Im letzten Drittel musste Tiefensee früh in höchster Not gegen George retten, der die erneute Gästeführung auf dem Schläger hatte. Fünf Minuten später konnte der junge Falken-Goalie das 3:4 dann nicht verhindern. Ausgerechnet eine Strafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis gegen die Falken nutzte Freiburg eiskalt aus, Hult zog direkt ab und der abgefälschte Puck fand den Weg ins Netz (46.). Auf der Gegenseite hätte Knaub bei einem seiner wenigen Wechsel beinahe den Ausgleich erzielt, doch dann leistete sich Heilbronn eine weitere unnötige Strafe, die Freiburg prompt ausnutzte. McKenzie war zur Stelle und erhöhte auf 3:5 (49.). Das sollte aber noch nicht die Entscheidung sein, denn auch die Falken waren Powerplay erfolgreich. Eine gelungene Einzelaktion von Della Rovere brachte die Gastgeber wieder heran (52.). Zum Ausgleich sollte es dann aber nicht mehr reichen. Schon drei Minuten vor Schluss nahm Coach Michel Zeiter den Keeper vom Eis, Spornberger und Allen sorgten mit zwei Empty Net Goals für die Entscheidung.

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