Nach der Partie am Dienstag gegen den ESV Kaufbeuren mussten sich die Heilbronner Falken auch diesen Freitag gegen die Tölzer Löwen geschlagen geben. Die zähe Partie begann mit zwei abwartenden Mannschaften und einem verhältnismäßig niedrigen Tempo. Als dann beide Teams eine Strafe zu verbüßen hatten und die Falken gerade wieder komplett waren, nutzen die Löwen einen Konter zur Führung durch Mario Lamourex in der 4. Spielminute in Unterzahl. Doch die Falken taten es Ihnen in der 11. Minute gleich, als sie einen Tölzer Aufbau in Überzahl konsequent störten und Bryce Gervais zum Ausgleich einnetzte. Mit diesem Resultat sollte es dann auch in die erste Pause gehen in einer Partie, die weiterhin von wenig Tempo geprägt war.

Im zweiten Drittel gelang den Falken dann ein schöner Spielzug, als Dylan Wruck den sich freilaufenden Marcus Götz fand, der die zwischenzeitliche Führung für die Hausherren besorgen konnte. Zur Hälfte der Spielzeit konnte sich die Gäste dann wieder mehr Richtung Falkengehäuse, das heute vom gut aufgelegten Arno Tiefensee gehütet wurde, kämpfen. Ein gewonnenes Bully setzte Reid Gardiner dann in der 29. Spielminute in die Maschen zum Ausgleich. Ein unglücklicher Gegentreffer, hätte man kurz zuvor noch druckloser klären können. Danach versuchten die Falken etwas mehr und liefen sich gegen tief stehende Gäste mehrmals fest, ohne gefährlich zum Torabschluss zu kommen. Eine diese Situationen nutzten die Gäste dann per Querpass auf Lubor Dibelka, der in der 33. Minute die Gästeführung besorgte. Danach hatten die Falken zweimal Pech, als Gästetorhüter Maximilian Franzreb die springende Scheibe gerade noch über das Gehäuse lenken konnte.

Der Schlussabschnitt sah dann offensivere Falken, die anrannten und versuchten die Partie auszugleichen. Doch entweder scheiterte man an den weiterhin tief stehenden Gästen oder am Abschluss, bei dem man heute nicht den allerbesten Tag erwischte. Die größte Chance der Falken hatte Josh Nicholls, der mit der Rückhand per Bauerntrick nur den Pfosten traf. In den Schlussminuten nahm Falkencoach Michel Zeiter dann Arno Tiefensee zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und versuchte noch den Ausgleich zu erzwingen. Doch trotz guter Ansätze im gegnerischen Drittel sollte der Treffer nicht mehr glücken. Stattdessen setzte Sasa Martinovic einen Heber mit der Schlusssirene ins leere Falkengehäuse zum  2:4-Endstand.

Insgesamt eine bittere Niederlage für die Falken, bei denen Davis Koch nach langer Verletzungspause sein Comeback gab, die nicht schlechter waren als die Gäste in einer sehr taktisch geprägten Partie. Am Sonntag steht für die Falken im eng getakteten Spielplan die nächste Partie an, wenn es zu den Wölfen Freiburg geht. Spielbeginn ist um 17:00 Uhr.

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