Die Heilbronner Falken konnten am Freitagabend den dritten Heimsieg in Folge feiern und damit den Aufwärtstrend fortsetzen. Nach zehn Minuten Anlaufschwierigkeiten zog man vor 1.312 Zuschauern im Mitteldrittel auf 4:1 davon und gewann am Ende verdient mit 5:2 gegen die Lausitzer Füchse, an denen man damit auch in der Tabelle vorbeiziehen konnte.

Bei den Gastgebern meldeten sich Götz und Fink zurück, während bei den Füchsen Rückkehrer Jeff Hayes ebenso wie die Youngster Schiller und Kuschel debütierte. Den Gästen gehörte dann auch die Anfangsphase, während die Falken nur schwer in die Partie fanden. Folgerichtig ging Weißwasser in der 3. Minute in Führung, als Boiarchinov nicht bedrängt wurde und Hare im Falken-Tor bezwingen konnte. Die Unterländer taten sich auch in der Folgezeit schwer, bis in der 11. Minute die erste echte Chance zum 1:1 genutzt wurde. Lavallée bediente Heatley im Slot, Goalie Franzreb war noch dran, konnte aber den Ausgleich nicht verhindern. Glück hatte Heilbronn, als Ranta wenig später für die Sachsen nur den Pfosten traf. Die Schlussphase gehörte dann aber klar den Gastgebern. Ross, Kirsch und Lavallée hatten allesamt die Führung auf dem Schläger, brachten die Scheibe aber nicht im Netz unter.

Damit gaben die Falken die Richtung für das Mitteldrittel vor, in dem Heilbronn dominierte und mit drei Treffern auf 4:1 davonziehen konnte. Zunächst hatten die Füchse noch Pech, als Ranta nur die Oberkante der Latte traf, dann legte man den Falken das 2:1 dank eines kapitalen Fehlpasses selbst vor. Bernhardt behielt die Übersicht und legte ab auf Kirsch, der Heilbronn in Führung brachte. Auch danach blieben die Unterländer am Drücker, während Weißwasser lediglich durch Warttig bei einem Konter eine gute Chance vergab (29.). In der 32. Minute wurden die Falken im zweiten Powerplay für ihre Bemühungen belohnt. Helms tankte sich über links durch und bediente mustergültig Lavallée, der die Scheibe zum 3:1 genau in den Winkel setzte. Und damit nicht genug, vier Minuten später passte Gelke den Puck vors Tor, Palka stand goldrichtig und erhöhte auf 4:1.

Diese klare Führung sollten sich die Falken nicht mehr nehmen lassen. Man versäumte es zwar, in drei Powerplays in Folge das fünfte Tor nachzulegen, spielte aber weiter diszipliniert, hatte das Geschehen stets im Griff und war dem 5:1 näher – bis dann doch in der 56. Minute Eriksson für die Lausitzer auf 4:2 verkürzte. Richtig spannend wurde es aber nicht mehr, denn kaum hatte Weißwasser den Goalie vom Eis genommen, setzte Ross den Schlusspunkt, indem er tief aus dem eigenen Drittel die Scheibe ins verwaiste gegnerische Tor zirkelte (59.).

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