Am heutigen Adventssonntag, 22. Dezember 2019, gastierten unsere Falken bei den Tölzer Löwen. Ging es für die Gastgeber darum, nach sieben Niederlagen in Folge endlich wieder zu punkten, wollten die Falken nach dem Heimsieg am Freitag das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt machen.

Die ersten Torschüsse der Partie konnten die Falken verbuchen und gingen in der dritten Spielminute prompt in Führung. Alex Nikiforuk schloss seinen Alleingang nach tollem Zuspiel von Derek Damon erfolgreich ab. Die Löwen hatten im Anschluss zeitweise Probleme, mit dem schnellen Aufbauspiel der Falken mitzuhalten. Konnten die Gastgeber jedoch ins Angriffsdrittel vordringen, kamen sie mehrfach gefährlich vor das Tor. In der achten Minute agierten die Löwen in doppelter Überzahl und nutzten diese Chance schon nach wenigen Sekunden. Es brauchte nur drei schnelle Pässe und Tyler McNeely markierte nach Zuspiel von Marco Pfleger und Lubor Dibelka den 1:1 Ausgleich. Rund drei Minuten später passte Lubor Dibelka hinter dem Tor auf Marco Pfleger, der sein Team zum ersten Mal in Führung brachte. Eine weitere Strafzeit gegen die Falken in der 15. Minute führte zum nächsten Löwen-Tor. Einige Versuche konnte Matthias Nemec noch abwehren, bevor Lubor Dibelka doch auf 3:1 erhöhte. Die Falken hingegen konnten ihr erstes Powerplay zum Ende des ersten Abschnitts nicht nutzen.

Im zweiten Drittel bekamen die Zuschauer in der weeArena gleich sieben weitere Treffer zu sehen. Die Geschwindigkeit des Spiels war dabei auf beiden Seiten sehr hoch. Zunächst konnten die Falken nach einem guten Start durch Treffer von Dylan Wruck (22.) und Michael Knaub in Überzahl (26.) auf 3:3 ausgleichen. Doch auch die Löwen nutzten ihr nächstes Powerplay in der 29. Minute, als Tyler McNeely zum 4:3 einnetzte. Nun ging es Schlag auf Schlag. 60 Sekunden später traf Jan Pavlu von links durch die Beine von Sinisa Martinovic, ehe Tyler McNeely seinen nächsten Treffer beisteuerte, nachdem sein Schuss unhaltbar zum 5:4 ins Tor abgefälscht wurde (31.). Doch die Löwen hatten noch nicht genug und Marco Pfleger schloss eine Druckphase seiner Mannschaft nach Zuspiel von Matt MacKenzie zum 6:4 ab. Auch die Falken wollten vor der Pause noch einmal punkten und taten dies in der 37. Minute durch Bryce Gervais, der nach einer schönen Einzelaktion für den 6:5 Pausenstand sorgte. Im Anschluss konnten sich die Falken noch einmal im Angriffsdrittel festsetzen, der Ausgleich wollte jedoch nicht mehr fallen.

Knapp eineinhalb Minuten nach der zweiten Pause war es dann doch soweit und Bryce Gervais durfte seinen zweiten Treffer bejubeln. In den folgenden Minuten ging das Spiel munter hin und her, während die Heilbronner die besseren Chancen verbuchen konnten. Beide Teams wollten unbedingt den nächsten Treffer erzielen und nach einem Torschuss von Jan Pavlu in der 53. Minute bekamen die Falken die Chance, in Überzahl in Führung zu gehen. Stattdessen taten dies jedoch die Löwen in Unterzahl. Max French behielt die Scheibe im Angriffsdrittel und Marco Pfleger sorgte mit dem 7:6 für die vorzeitige Entscheidung. In den letzten Spielminuten ging es für die Gastgeber nur noch darum, die Führung zu verteidigen. Den Falken gelang kein weiterer Treffer und Max French sorgte mit seinem Empty-Net-Goal für den 8:6 Endstand und beendete damit die Niederlagenserie seines Teams.

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