In der ersten Partie nach dem Trainerwechsel hatten die Heilbronner Falken den ESV Kaufbeuren zu Gast in der Eishalle am Europaplatz. Unter den Augen der beiden Interimstrainer Luigi Calce und Adam Borzecki begannen die Falken äußerst engagiert. Leider war man in der zweiten Spielminute etwas zu engagiert und brachte die Gäste durch einen Aussetzer in der Defensive mit 0:1 in Front. Nur zwei Minuten später erhöhte wiederum Sami Blomqvist auf 0:2 für die Gäste aus dem Allgäu. Dieser frühe Schlag saß nun erstmal und die Falken mussten sich wieder in die Partie kämpfen. Dies gelang dann in Überzahl in der 17. Spielminute als Kevin Maginot von der blauen Linie abzog und die Scheibe hinter dem gut aufgelegten Gästetorhüter Maximilian Meier einschlug. Mit diesem Ergebnis sollte es auch in die erste Drittelpause gehen. Dennoch spielten die Falken druckvoller und körperbetont als in den letzten Partien.

Im zweiten Spielabschnitt, dann dasselbe Bild. Die Falken rannten an, doch merkte man noch in den brenzligen Situationen eine gewisse Verunsicherung, diese konnte man in der gesamten Partie nicht völlig ablegen. In Unterzahl zeigten sich Gastgeber solide gegen stark kombinierende Kaufbeurer, die sich wie bereits in der letzten Partie immer weiter steigerten. Vor allem Sami Blomqvist bot bei seiner Rückkehr eine gute Partie. Das 1:3 durch Tobias Wörle fiel in der 35. Spielminute dann aus einem Tempogegenstoß nach einem Falkenangriff, als man weit aufgerückt war. Hier war der ansonsten stark spielende Matthias Nemec bei zwei gegen eins chancenlos. Dennoch gab man sich nicht auf und versuchte weiter in der Offensive alles.

Der Schlussabschnitt begann dann mit einer Überzahl für die Falken aus der man leider kein Kapital schlagen konnte. So ging es im dritten Drittel in einer insgesamt temporeichen Partie weiter hin und her, aber entweder waren die beiden starken Schlussmänner zur Stelle oder die aufopferungsvollen Kaufbeurer blockten die Versuche der Falken vor dem Tor. So erspielte man sich in dieser Partie deutlich mehr Chancen als in der Vorwoche gegen die Tölzer Löwen. Doch die Scheibe sollte einfach nicht mehr ins Netz. Auch als die Trainer kurz vor Schluss Matthias Nemec zugunsten eines 6. Feldspielers vom Eis nahmen und parallel ein Kaufbeurer auf der Strafbank saß sollte es nicht mehr sein.

So mussten die Falken eine weitere Heimniederlage verkraften. Dennoch macht der Auftritt insgesamt mehr Hoffnung im Hinblick auf die nächsten Spiele. Die Laufbereitschaft, der Einsatz und Körpersprache sehen auf Falkenseite schon wieder besser aus. Jetzt gilt es für das neue Trainerteam an den Feinheiten zu arbeiten, dann werden die Punkte auch wieder im Unterland bleiben. Die nächste wenngleich schwere Chance dazu hat man bereits am kommenden Sonntag wenn es zu den Löwen Frankfurt geht. Spielbeginn ist bereits um 16:00 Uhr.

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