Wie am vergangenen Spieltag musste Coach Alex Mellitzer auch in Dresden auf Matthias Nemec, Derek Damon, Alex Nikiforuk und Jordan Samuels-Thomas verzichten. Zudem spielte Valentino Klos für die Mannheimer Adler. Zurück im Kader war hingegen unsere Nummer 89 Michael Knaub.

Zu Beginn der Partie hatten unsere Falken die besseren Chancen, konnten aber weder bei fünf gegen fünf noch im Powerplay Kapital daraus schlagen. Besser machten es die Dresdner Eislöwen, die in der 9. Minute durch Steve Hannusch im Powerplay mit 1:0 in Führung gehen konnten. Nachdem unsere Mannschaft zwischenzeitlich auch eine vierminütige Überzahl nicht nutzen konnte, sollte es in der 19. Minute dann endlich klappen. Dylan Wruck fand in Überzahl den im Slot stehenden Tim Miller, der den 1:1 Ausgleich erzielte.

Im zweiten Drittel erwischten erneut die Hausherren den besseren Start und gingen in der 22. Minute durch Mario Lamoureux mit 2:1 in Führung. Beide Mannschaften agierten zu diesem Zeitpunkt mit nur 4 Feldspielern. In der 33. Spielminute konnte allerdings Kevin Maginot einen wunderbaren Spielzug zum 2:2 Ausgleich abschließen. Nur drei Minuten später gingen die Sachsen dann aber durch Timo Walther zum dritten Mal in dieser Partie in Führung. Als dann Michael Knaub auf der Strafbank Platz nehmen musste, erhöhten die Dresdner in der 39. Minute durch Toni Ritter auf 4:2. Ein Fehlpass im eigenen Drittel ermöglichte jedoch nur 12 Sekunden später den 3:4 Anschlusstreffer durch Bryce Gervais.

Nachdem eine Überzahlsituation nicht genutzt werden konnte und eine Unterzahl überstanden war konnte Davis Koch in der 53. Minute mit einem sehenswerten Treffer den 4:4 Ausgleich erzielen. Im Konter hob er den Puck mit der Rückhand über die Fanghand des Dresdner Keepers Riku Helenius. Leider sollte der Ausgleich nicht allzu lang Bestand haben. In der 55. Minute brachte Petr Pohl die Hausherren mit 5:4 in Führung. Dieser Spielstand sollte dann auch trotz des sechsten Feldspielers für die Falken in den letzten Minuten der Partie bestand haben.

Foto: Claudia Bergs/DEL2

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