Mit 15 Minuten Verspätung begann die Partie in der bpm Arena in Lindau um 19:45 Uhr. Bei den Falken standen Gunars Skvorcovs, Leon Fern, Marvin Drothen und Nolan Ritchie wieder im Aufgebot, im Tor begann Patrick Berger.
Die Unterländer erwischten trotz ordentlicher Anfangsphase den schlechteren Start: Grafenthin brachte Lindau früh mit 1:0 in Führung (5.), wenig später erhöhte Jezovsek im ersten Überzahlspiel der Gastgeber auf 2:0 (8.). Heilbronn brauchte einige Minuten, fand dann aber über das Powerplay zurück ins Spiel. Calder Anderson verkürzte ebenfalls mit dem Mann mehr auf 2:1 (12.), ehe Corey Mapes – erneut im Powerplay – den verdienten Ausgleich zum 2:2 erzielte (15.). Kurz vor der ersten Pause nutzten die Islanders eine doppelte Überzahl konsequent aus: Eetu Elo traf zum 3:2-Pausenstand (18.). Nach 20 Minuten lagen die Falken trotz leichter Schussvorteile (14:13) knapp zurück.
Nach der Pause erwischten erneut die Gastgeber den besseren Start. Nach einem Fehler in der Unterländer Hintermannschaft erhöhte Kane auf 4:2 für die Islanders (25.).
Heilbronn tat sich in der Folge schwer, offensiv Akzente zu setzen. Eine weitere Unterzahl nach Beinstellen gegen Sebastian Hon (30.) überstanden die Unterländer ohne weiteren Gegentreffer, konnten den Rückstand bis zur zweiten Pause jedoch nicht mehr verkürzen.
Die Islanders erhöhten kurz nach Wiederbeginn in Unterzahl auf 5:2 (41.), doch die Falken antworteten eindrucksvoll. Luis Ludin verkürzte im Powerplay (42.), Nolan Ritchie traf wenig später zum 5:4 (43.). Nach weiteren Strafzeiten auf beiden Seiten erzielte Frédérik Cabana den verdienten Ausgleich zum 5:5 (46.).
In der torlosen Verlängerung erspielten sich beide Teams Chancen, eine Entscheidung fiel jedoch nicht. Im anschließenden Penaltyschießen behielt Heilbronn die Nerven: Calder Anderson verwandelte den entscheidenden Versuch zum 6:5-Auswärtssieg.
Weiter geht’s für die Unterländer am Sonntag um 18:30 Uhr gegen die Selber Wölfe.