Die Heilbronner Falken traten am heutigen Sonntag zu einem weiteren Trainingsspiel bei den Haien in Innsbruck (Österreich) an. Im Tor schenkte Falken Head Coach Michel Zeiter dem jungen Arno Tiefensee das Vertrauen während Pavlu, Knaub und Koch verletzungsbedingt pausieren mussten.
Die Falken starteten direkt mit einer Chance in die Partie und erhielten relativ schnell die Möglichkeit das eigene Überzahl zu testen, ehe man sich in einer doppelten Unterzahl wiederfand. Diese Phase konnte man jedoch unbeschadet überstehen und Yannik Valenti bekam in der 9. Spielminute die Chance auf den Führungstreffer. Auch in der Folgezeit mussten die Falken noch zweimal auf der Strafbank Platz nehmen und es ging mit einem Unentschieden in die erste Drittelpause.
Der zweite Spielabschnitt begann für die Hausherren in Überzahl. Einen Abpraller konnten sie in der 22. Spielminute zur 1:0 Führung verwerten. Die Unterländer zeigten sich hiervon jedoch unbeeindruckt und hatten mehrfach die Möglichkeit zum Ausgleich. Doch auch eine doppelte Überzahl sollte ungenutzt bleiben. Die Haie nutzten sogar einen Scheibenverlust beim Falkenaufbau und erhöhten in Unterzahl auf 2:0. Nur kurze Zeit später war es Verteidiger Corey Mapes der mit einem Treffer sein Team wieder ins Spiel brachte. Die Unterländer taten sich weiterhin schwer, sich im Drittel der Haie festzusetzen.
Auch im letzten Drittel sollte es wieder Strafen für beide Mannschaften geben. Justin Kirsch versuchte sein Glück in Überzahl, konnte den Torhüter der Haie jedoch nicht überwinden. In der 42. Spielminute erhöhten die Gastgeber auf 3:1. Nur vier Minuten später jubelten die Hausherren erneut. Der Treffer fand nach der Überprüfung durch den Videobeweis jedoch wegen Torhüterbehinderung keine Anerkennung. In der 51. Spielminute hatten die Falken mehrfach in Überzahl die Chance auf den Anschlusstreffer, jedoch gelang es trotz mehrerer Möglichkeiten nicht den Puck über die Linie zu befördern. Wenige Minuten vor Spielende nutzte Innsbruck eine 4 gegen 3 Überzahl um die Entscheidung des Spiels zu erzielen. 70 Sekunden vor der Schlusssirene machten die Hausherren, durch ein sehenswertes Empty-net-Goal, den 5:1 Sieg perfekt.
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