Am heutigen Ostersamstag stand das letzte Derby der Hauptrunde der diesjährigen DEL2-Spielzeit auf dem Programm. Beide Teams gingen mit einer starken Bilanz aus den letzten Spielen in die Partie. Die Falken begannen druckvoll und nutzten in der vierten Spielminute ihre erste Überzahlsituation, die Dylan Wruck eiskalt verwertete. Die während der Überzahl angezeigte Strafe blieb dagegen leider ungenutzt. In der Folge waren die Falken zwar weiter feldüberlegen, doch ein Konter der Steelers führte zu einem Penalty für die Gäste den Riley Sheen in der 14. Spielminute zum Ausgleich verwandelte. In der 18. Spielminute gelang Max Renner dann die erstmalige Gästeführung mit der es auch in die erste Pause ging. Ärgerlich aus Falken-Sicht, war man doch im ersten Drittel eigentlich die bessere Mannschaft.

Im zweiten Spielabschnitt zeigten dann beide Teams ihr Offensivpotential. Den Anfang machte Brett Breitkreuz, der in der 22. Spielminute auf 1:3 erhöhte. Doch die Falken waren keinesfalls geschockt und hielten weiter dagegen, obwohl in dieser Phase der Partie zusehends die Gäste besser ins Spiel fanden. So war es erneut Dylan Wruck, der in der 27. Minute den 2:3-Anschluss besorgte und nur fünf Minuten später besorgte Davis Koch nach schöner Vorlage von Josh Nicholls den verdienten 3:3-Ausgleich. Danach war es eine wahre Offensivschlacht beider Teams. Hatten die Falken gute Chancen, waren es doch die Steelers, die wieder in Führung gingen. Alexander Preibisch erzielte nach einem Alleingang in der 33. Spielminute das 3:4. Aber wiederum drehte sich das Blatt in dieser rasanten Partie, als zunächst Davis Koch in der 36. Minute ausgleichen konnte und Bryce Gervais eine Minute vor Drittelende die Falken in Führung brachte. Mit diesem Ergebnis und insgesamt sechs Treffern sollte es dann auch in die letzte Pause gehen.

Das Schlussdrittel begann dann von Falkenseite wieder druckvoll, jedoch gelang Matt McKnight in der 46. Spielminute der abermalige Ausgleichstreffer für die Gäste, die in dieser Phase wieder druckvoller agierten. Ein klares Handtor der Steelers in der 51. Minute wurde durch den Videobeweis völlig zurecht nicht anerkannt. Leider gelang Routinier Matt McKnight eine Minute später dann doch die Führung für die Gäste zum 5:6. Die Falken probierten nun noch mal alles und drückten auf den Ausgleich in dieser offensiv geprägten Partie, jedoch sollte eine Unterzahl kurz vor Schluss diese Bemühungen bremsen. Dennoch setzt man alles auf eine Karte und versuchte das Unmögliche doch noch zu schaffen. Aber auch der zusätzliche Feldspieler für Florian Mnich sollte nicht mehr zum Ausgleich reichen.

So blieb es bei einer äußerst unglücklichen Niederlage, die das Rennen um die letzten beiden Playoffplätze weiter völlig offen hält. Die Falken brauchen sich aber trotz des Prestigeerfolgs der Gäste nicht grämen. Die Offensivpower hat man ein weiteres Mal unter Beweis gestellt. Nun gilt es defensiv wieder so konsequent zu arbeiten wie zuletzt, dann ist in den letzten drei Partien alles möglich, denn alle Gegner konnte man in dieser Spielzeit bereits bezwingen. Weiter geht es schon am Ostermontag, wenn die Falken bereits um 16:00 Uhr bei den Dresdner Eislöwen gastieren.

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