„Do or die“ – am jetzigen Freitag trifft dieser Ausdruck auf das Spiel unserer Falken bei den Steelers in Bietigheim zu. Das Spiel 5 der Playoff-Viertelfinalserie ist das erste Spiel, welches die Serie entscheiden könnte. Dabei haben die Steelers „Matchpuck“ vor heimischer Kulisse.

Nachdem in den ersten drei Spielen jeweils der Gastgeber als Sieger vom Eis gehen konnte, wartete Spiel 4 am Dienstagabend in der Kolbenschmidt-Arena mit zahlreichen, teils auch unschönen Highlights und Neuerungen auf.

Die Steelers starteten mit viel Druck und konnten in der vierten Spielminute die erste 2 Tore Führung der Serie – abgesehen vom 5:3 Sieg per Empty-Net-Tor am Sonntag – herausspielen. Auch begünstigt durch zahlreiche Strafen im Mitteldrittel konnten unsere Falken mit 3:2 und Mitte des letzten Drittels sogar mit 4:2 in Führung gehen. Unrühmlicher Höhepunkt der strafzeitenreichen Partie – es wurden insgesamt über 100 Strafminuten vergeben – war der Bandencheck mit Verletzungsfolge durch Frédéric Cabana der in einer Prügelei mit Marcus Götz und einer Disziplinarstrafe gegen Cabana wegen Unsportlichkeit endete. Leider konnten unsere Falken die Führung nicht über die Zeit retten und mussten sich letztendlich in der 17. Minute der Verlängerung geschlagen geben.

Damit war den Steelers der erste Auswärtserfolg der Serie geglückt und sie gingen mit 3:1 in Führung. Mit einem Sieg am Freitag wären die Ellentaler im Playoff-Halbfinale. Sollten unsere Falken jedoch auch einen Auswärtssieg schaffen, würde eine eventuelle Entscheidung auf Spiel 6 am Sonntag in Heilbronn vertagt. Das letzte Spiel, das die endgültige Entscheidung brächte, würde dann am Dienstag in Bietigheim stattfinden.

Wir drücken unserer Mannschaft, die Daumen, dass auch sie den Auswärtssieg einfährt und die Serie noch einmal in die heimische Kolbenschmidt-Arena zurückholt.

Philipp Milbich (Redaktionsleitung POWERPLAY)

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