Heilbronner Falken

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4:2-Erfolg über die Black Hawks 

Die Black Hawks aus Passau hatten Anfang Dezember bei einem 2:1-Sieg bereits drei Punkte aus dem Unterland entführt und machten den Heilbronner Falken am Sonntagabend erneut das Leben schwer. Vor 1.523 Zuschauern waren die Gastgeber aber dieses Mal das effizientere Team und gewannen durch Tore von Anderson, Hon, Just und Jentsch mit 4:2. Ein wesentlicher Faktor für den Sieg war auch die tadellose Leistung von Patrick Berger im Tor.

Bei den Gastgebern fehlten weiterhin Schiller, Ritchie und Ludin, auch der angeschlagene Malte Krenzlin war nicht im Aufgebot, so dass nur noch fünf Verteidiger zur Verfügung standen. Die Defensive der Falken präsentierte sich im ersten Drittel auch nicht immer sattelfest. Passau hätte schon nach zehn Sekunden in Führung gehen können und hatte nach drei Minuten durch Schembri die beste Chance in der Anfangsphase, doch Berger war bei einem Alleingang des Topscorers zur Stelle. Heilbronn konnte sich in den ersten zehn Minuten nicht allzu viele Möglichkeiten herausspielen, ging aber im ersten Überzahlspiel in Führung. Anderson zog von der blauen Linie ab und konnte mit seinem verdeckten Schuss Gästekeeper Engler bezwingen (11.). Doch die Black Hawks schlugen schon im nächsten Wechsel zurück, Deichmann kam frei zum Schuss und konnte Berger im Tor der Gastgeber überwinden. In der Folge hatten die Niederbayern wieder durch den sehr agilen Schembri eine große Chance zum 1:2, das Berger verhindern konnte, während auf der Gegenseite Wagner bei einem Schuss an die Latte Pech hatte. Dann schlugen die Gastgeber in der 18. Minute noch einmal zu, als Engler zunächst gegen Weyrauch parierte und Skvorcovs den Rebound auf Hon weiterleitete, der aus kurzer Distanz einnetzte. 

Im Mitteldrittel hätte Heilbronn durch Fern und Berry die Führung früh ausbauen können, doch dann wurden beide Teams ausgebremst, als eine Plexiglasscheibe im Bereich der Sprecherkabine zu Bruch ging. Dank der zügigen Arbeit der Eismeister war das Problem nach wenigen Minuten beseitigt. In der Folge blieb es eine enge Partie, in der die Gastgeber vor dem gegnerischen Tor kaltschnäuziger waren. In der 30. Minute zog Just mit der Scheibe vors Tor und traf aus zentraler Position zum 3:1. Falken-Coach Niko Eronen dürfte es anschließend nicht gefallen haben, dass sein Team bis zur zweiten Pause gleich dreimal in einen Zwei-auf-eins-Konter lief. Hier konnten sich die Unterländer bei Berger bedanken, der erst gegen Deichmann und dann zweimal gegen Nazzarett den Anschlusstreffer verhinderte. Auch ein Unterzahlspiel konnten die Gastgeber überstehen. 

Die Falken starteten im Powerplay ins letzte Drittel und liefen prompt in den nächsten Konter, doch erneut brachte Nazzarett den Puck nicht an Berger vorbei. Im direkten Gegenzug bauten die Unterländer ihre Führung aus, Just prüfte Engler, Jentsch war zur Stelle und staubte zum 4:1 ab (43.). In der Folge hätten Plauschin, Just und Fabian frühzeitig alles klar machen können, doch der fünfte Treffer sollte nicht fallen. Ein Überzahlspiel hüben wie drüben blieb ungenutzt, bevor die Black Hawks kurz nach Ablauf einer weiteren Strafe gegen die Falken noch einmal herankamen. Schmidt traf vier Minuten vor dem Ende zum 4:2. Wirklich spannend wurde es aber nicht mehr, mehr als eine echte Torchance ließen die Gastgeber nicht mehr zu und brachten die Zwei-Tore-Führung über die Zeit.