Heilbronner Falken

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Effiziente Falken schlagen im Wolfsbau zu

Am heutigen Abend stand für die Heilbronner Falken um 18:30 Uhr das Auswärtsspiel bei den Selber Wölfen in Selb auf dem Programm. Zwischen den Pfosten begann Franz Jokinen. Von Beginn an entwickelte sich eine Partie mit überschaubarem Tempo. Beide Mannschaften agierten aus einer kompakten Defensive heraus und ließen kaum klare Torchancen zu. Die Falken bemühten sich um Struktur im Spielaufbau, fanden jedoch nur selten den direkten Weg vor das Tor von Michel Weidekamp. Gefährlich wurden die Unterländer vor allem in Überzahl. Zweimal spielten die Heilbronner in numerischer Überlegenheit und erspielten sich einige ordentliche Abschlüsse, ohne jedoch etwas Zählbares mitzunehmen. Auch darüber hinaus blieben echte Torchancen auf beiden Seiten Mangelware. Franz Jokinen war bei den vereinzelten Vorstößen der Wölfe aufmerksam. So stand nach 20 Minuten ein torloses 0:0 auf der Anzeigetafel. Die Falken kamen effizient aus der Kabine und nutzten direkt die erste große Möglichkeit im zweiten Drittel. In der 24. Minute schalteten die Unterländer bei einem 2-auf-1-Konter schnell um. Gunars Skvorcovs fuhr auf der linken Seite in die Angriffszone und bediente Luis Ludin mustergültig, der die Scheibe per Direktabnahme zur 0:1-Führung im Tor unterbrachte (23:51). In der Folge erhöhte Selb den Druck deutlich und kam vor allem in Überzahl zu zahlreichen Abschlüssen. Nach Strafzeiten gegen Julian Schams (32:25, Beinstellen) und Paul Fabian (36:11, Haken) war die Heilbronner Defensive besonders gefordert. Mit konsequenter Defensivarbeit und einem konzentrierten Franz Jokinen zwischen den Pfosten verhinderten die Falken jedoch den Ausgleich. So nahmen die Unterländer eine knappe, aufgrund der effizienten Chancenverwertung aber nicht unverdiente 0:1-Führung mit in die zweite Drittelpause. Auch im Schlussabschnitt verteidigten die Falken ihre knappe Führung zunächst tadellos. In der 47. Minute entstand dann jedoch Chaos vor dem Tor von Franz Jokinen. Das daraus resultierende Gewühl nutzte Dominik Müller zum 1:1-Ausgleich für die Gastgeber (46:50). In der Folge nahm die Partie spürbar an Härte zu. Mehrere Strafzeiten prägten nun das Spielgeschehen. Den entscheidenden Moment brachte dann eine fünfminütige Überzahl der Heilbronner nach einer Matchstrafe gegen Philip Rubin (48:41, Check gegen Kopf und Nacken). Die Falken ließen sich diese Gelegenheit nicht entgehen: Nolan Ritchie passte zunächst an die blaue Linie zu Calder Anderson, erhielt die Scheibe direkt zurück und zog auf Höhe des Bullykreises sofort ab. Sein Schuss schlug zur erneuten Führung ein (50:12, PP1). Selb blieb trotz des Gegentreffers weiterhin bemüht. Unter anderem traf Ex-Falke Richard Gelke noch die Latte. 58 Sekunden vor dem Ende nahm Selb eine Auszeit, zog Torhüter Michel Weidekamp vom Eis und spielte durch eine Überzahl mit sechs Feldspielern gegen vier Falken. Doch die Heilbronner verteidigten auch die letzten Angriffe der Wölfe konsequent und ließen keinen weiteren Treffer mehr zu. So entführten die Falken mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung drei Punkte aus dem Wolfsbau.