Heilbronner Falken

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Knapper Arbeitssieg über die Alligators

Die Heilbronner Falken feierten am Dreikönigstag einen knappen, aber verdienten Erfolg über die Höchstadt Alligators. Nach Toren von Sebastian Hon und Lukas Wagner führten die Unterländer vor 1.719 Zuschauern bis in die allerletzte Sekunde mit 2:0, bevor Höchstadt mit der Schlusssirene noch den Anschlusstreffer erzielte. 

Die Unterländer mussten weiterhin auf Lars Schiller, Luis Ludin und Nolan Ritchie verzichten, auch der gesperrte Kapitän Freddy Cabana war nicht dabei. An seiner Stelle trug Corey Mapes das „C“ auf dem Trikot. Schon im ersten Wechsel hatte Heilbronn zwei Möglichkeiten, früh in Führung zu gehen. Danach waren die Alligators aber wie erwartet ein unbequemer Gegner, der in der Defensive nur wenig zuließ. So blieben klare Chancen für die Falken im ersten Drittel Mangelware. Auf der Gegenseite bekam auch Franz Jokinen im Tor der Unterländer nicht allzu viel zu tun und war da, wenn er gebraucht wurde. Im einzigen Überzahlspiel des ersten Durchgangs machte Höchstadt ordentlich Druck, doch letztlich sollte in den ersten 20 Minuten kein Treffer fallen. 

Auch zu Beginn des Mitteldrittels änderte sich das Spiel zunächst nicht, Heilbronn war die aktivere Mannschaft, die entscheidenden Aktionen vor dem gegnerischen Tor fehlten aber noch. Auch Höchstadt hatte einen richtig guten Wechsel und schnürte die Falken lange im eigenen Drittel ein, bevor Jokinen die Scheibe sichern konnte und zwei Akteure auf die Strafbank wanderten. In diese Drangphase der Gäste hinein fiel der Führungstreffer für die Gastgeber. Fern brachte die Scheibe von der blauen Linie zum Tor, Hon hielt den Schläger rein und ließ Zimmermann im Tor der Franken keine Chance (30.). Dieser Treffer gab den Unterländern Auftrieb, die die nächsten Minuten dominierten, dann aber in einen Konter liefen, in dem Jokinen in höchster Not sein Team vor dem Ausgleich bewahrte. Der junge Deutsch-Finne im Kasten ließ auch in der Folge nichts anbrennen, während sein Gegenüber in der 39. Minute noch einmal geschlagen war. Lukas Wagner zog von der rechten Seite ab und setzte die Scheibe perfekt zum 2:0 für die Falken unter die Latte. Skvorcovs hätte kurz vor der Sirene beinahe noch den dritten Treffer nachgelegt. 

Auch in der Anfangsphase des Schlussabschnitts hätten Aiden Wagner und Weyrauch die Führung ausbauen können, doch wieder war Zimmermann zur Stelle. In der 48. Minute leistete sich Eriksson abseits des Spielgeschehens einen Stockschlag und kassierte eine große Strafe. Aus dem folgenden Powerplay machten die Falken aber nichts, zumal wenig später eine eigene Strafe das Überzahlspiel beendete. So ging es mit einer Zwei-Tore-Führung der Falken in die Schlussphase, Höchstadt fehlte aber weiter die Durchschlagskraft im Angriff, so dass der Sieg der Unterländer nicht mehr ernsthaft in Gefahr geriet. Ärgerlicher Schlusspunkt aus Sicht der Gastgeber war der Gegentreffer zum 2:1 durch Vojcak mit der Schlusssirene, der von den Schiedsrichtern noch anerkannt wurde und Jokinen seinen Shutout versaute.